
Geboren in Buenos Aires begann er im Alter von sieben Jahren das Bandoneón zu spielen. Mit 11 spielte er bereits im Kinder-Orchester.
Bis zur Gründung des Sexteto Mayors im Jahre 1973, mit welchem er über 20 CDs aufnahm, spielte und begleitet er Größen wie Osmar Maderna, Angel Vargas, Juan Carlos Cobián, Jorge A. Fernández, Lucio Demare, Argentino Galván, Alberto Morán und nicht zu vergessen Roberto Goyeneche,„el Polaco”.
Als Arrangeur schrieb er allein für das Sexteto über 150 Arrangements. In seiner lang anhaltenden Karriere von über 60 Jahren spielte er auf allen Bühnen dieser Welt. Preise wie der Konex, Grand Premio de Sadayc ( Vereinigung der Autoren und Komponisten aus Argentinien) oder der Grammy Latino im Jahre 2003 sind nur einige Auszeichnungen.
In seinen über 100 Kompositionen schrieb er Stücke wie „No nos veremos mas”, „Orgullo Tanguero”. Einige zusammen mit Ernesto Baffa, Enrique Cadícamo, Julio de Caro und Federico Silva. Die Arrangements von „Los 14 de Julio de Caro”, welche wohl mit zu den herausragendsten gehören, schätzen Musiker aus aller Welt heute noch sehr.
Die letzten zwanzig Jahre begleitete er mit dem legendäre Sexteto Mayor die Broadway Produktionen „Tango Argentino” und „Tango Pasión”.
Seit 2005 spielt, arrangiert und komponiert Luis Stazo nicht nur für „StazoMayor” sondern ist gern gesehener Arrangeur und Ehrengast in Sinfonischen Orchestern. Für die Dokumentation „Carmencita” schrieb er den gleichnamigen Tango , welchen er auch in der Produktion spielt.
Im Jahr 2008 wurde er mit seinem soeben gegründeten Sexteto für die völlig neugestaltete Show „Tango Pasión –El ultimo Tango“ engagiert bzw. zurückgeholt.
Als Bandoneonspieler der alten Garde und nunmehr sechs Jahrzehnten als Musiker, lässt er seinem Publikum, als „Gran Maestro del Tango”, die Melancholie und Leidenschaft seiner Stadt Buenos Aires immer wieder aufs Neue erleben.
Luis Stazo gebührt ohne jeden Zweifel die Ehre, 60 Jahre der jetzt über 100 jährigen
Geschichte des Tangos mitgeschrieben zu haben.
Zu „StazoMayor” gehören:
Christian Gerber – Bandoneon
Cesar Nigro - Gitarre
Kaspar Domke - Kontrabaß
Pablo Woizinski - Klavier
Bernhard von der Gabelentz - Violine